Grenzklarheit
Fachpraxis für sexuell grenzverletzende Kinder, Jugendliche und Erwachsene 

Förderung des Kinder- und Opferschutzes durch Kriminalprävention

Diesem Ziel  hat sich der gemeinnützige Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention e.V., der mit Sitz in Saarbrücken im Dezember 2018  gegründet, wurde, verschrieben. Der Verein wird durch Spenden und Geldbußen unterstützt und finanziert mit diesen Geldern seit dem 1.04.2019 folgende Angebote mit dem Ziel einer nachhaltigen Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch:

  • deliktpräventive Therapie für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, und für Konsumenten von Missbrauchsabbildungen
  • deliktpräventive Therapie für sexuell übergriffige Erwachsene mit und ohne  Anzeige/Ermittlungsverfahren
  • Beratung für Eltern/Bezugspersonen und Therapien für sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche sowie ihre Bezugssysteme.

Voraussetzung für die Kostenübernahme durch den Verein ist jeweils, dass kein anderer Kostenträger die Finanzierung übernimmt und eine Finanzierung aus eigenen Mitteln nicht möglich ist. 

Zur Durchführung der deliktpräventiven Beratungen und Therapien hat der Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention derzeit eine Kooperationsvereinbarung mit der Fachpraxis Grenzklarheit.

Der Vorstand des Vereins besteht aktuell aus Stephanie Popp, Julia Fundinger und Thomas Sokoll. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. 

Förderung des Kinder- und Opferschutzes durch Kriminalprävention

Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch haben über die Jahre hinweg dank des Einsatzes vieler engagierter Menschen Gehör bekommen. Es gibt vielerorts Unterstützung für Betroffene und hervorragende Präventionsarbeit mit potentiell Betroffenen.  

Die Täter aber befinden sich immer noch im Dunst der Mär vom unheimlichen, unverbesserlichen Kinderschänder, man will sich nicht mit ihnen auseinandersetzen. Das macht Täter zu etwas unberechenbarem, nicht zu stoppenden. Das ist falsch. Rückfallrisiken können eingeschätzt werden. Täter können die Verantwortung für ihre Taten übernehmen und ihr Verhalten ändern! Jede Tat sexualisierter Gewalt gegen ein Kind ist in der Regel eine Entscheidung, die von einem/einer erwachsenen Täter/in getroffen wird. Diese Menschen können mit entsprechender Therapie lernen, andere Entscheidungen zu treffen und so nicht mehr rückfällig zu werden. Strafe und Haft alleine sind nur kurzfristig wirksam. Täterarbeit sowie die Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen sind ein wichtiger Teil der Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch und muss als solcher öffentlich anerkannt und finanziell unterstützt werden!

Mit Hilfe einer Anschubfinanzierung durch Spenden soll langfristig eine Fachambulanz  für sexuell übergriffige Menschen  und Tatgeneigte eingerichtet werden, die hoffentlich zukünftig auch durch Gelder aus öffentlicher Hand finanziert werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen sucht der Verein kontinuierlich das Gespräch mit Politik, Ministerien und Behörden. 

Gerne können Sie unsere Arbeit  finanziell unterstützen. Mit Ihrer Spende tragen Sie aktiv zu einem nachhaltigen Opferschutz bei:

Verein für Opferschutz durch Kriminalprävention e.V.

GLS Bank

IBAN DE33 4306 0967 6042 3056 00

BIC GENODEM1GLS


Im folgenden finden Sie weitere Informationen, warum die Finanzierung spezialisierter deliktpräventiver Therapien dringend notwendig ist

 

Täterarbeit ist Opferschutz
Stellungnahme einer Opfertherapeutin zur Notwendigkeit der deliktpräventiven Therapie mit Tätern


 

Informationen
zur Notwendigkeit der Finanzierung deliktpräventiver Therapien und zur aktuellen Situation